Ausbildung der Ausbilder ( AdA / AEVO )

Wir bieten Ihnen Vorbereitungslehrgänge auf die Ausbildereignungsprüfung an:

  • als Vollzeitseminar (10 Tage) im Raum Kassel für 499,- €*
  • als Inhouse-Seminar nach Ihren Wünschen (bundesweit).

*inklusive aller Seminarunterlagen, zzgl. IHK Prüfungsgebühren (IHK Kassel-Marburg 230,- €)

Mit-Geld-Zurück-Garantie! (Zufriedenheits-Garantie). Sie bestehen die theoretische und praktische Ausbildereignungsprüfung vor Ihrer IHK / HWK oder wir geben Ihnen Ihr Geld zurück – und zwar zu 100%. Versprochen! – Schauen Sie sich in Ruhe unsere Referenzen an und überzeugen Sie sich selbst, wie unsere Kunden uns beurteilen.

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Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung

Sie möchten ausbilden, Ihnen fehlt aber der erforderliche Ausbildernachweis / Ausbilderschein beziehungsweise die Ausbildereignung?

Wir bereiten Sie gut und praxisorientiert auf die Ausbildereignungsprüfung bei Ihrer IHK / HWK vor. Die Ausbildereignungsprüfung vor der IHK wird auch auf den Teil IV der Meisterprüfung bei der Handwerkskammer (HWK) angerechnet und von jeder HWK in Deutschland anerkannt. Unser AdA-Kurs (AdA = Ausbildung der Ausbilder) mit 90 Unterrichtsstunden à 45 Minuten ist in Vollzeit oder als Fernlehrgang möglich.

Warum lohnt sich ein Vorbereitungslehrgang auf die Ausbildereignungsprüfung nach der Ausbilder-Eignungsverordnung ( AEVO ) für Sie?

Durch das Ablegen der Ausbildereignungsprüfung erwerben Sie wichtige “arbeitspädagogische” Fähigkeiten und Kenntnisse, die Grundvoraussetzungen sind, um erfolgreich auszubilden. Viele Inhalte des Lehrgangs, wie zum Beispiel das Anwenden von Konfliktlösungsstrategien, dienen nicht nur Ihrer beruflichen Weiterentwicklung, sondern sind auch im privaten Umfeld für Sie von Nutzen, zum Beispiel im Vereinsleben. Ein weiterer Vorteil für Sie besteht darin, dass die Ausbildereignungsprüfung auf spätere Weiterbildungsprüfungen angerechnet wird, zum Beispiel dem “Geprüften Personalfachkaufmann” (IHK).

Wie führe ich als Ausbilder/-in ein richtiges Lehrgespräch mit einem Auszubildenden?

Erfolgreich ausbilden, aber wie? Gute betriebliche Ausbilder/-innen müssen eine Vielzahl von unterschiedlichen Ausbildungsmethoden laut Ausbilder-Eignungsverordnung ( AEVO ) kennen und praktisch anwenden können.Zusätzlich muss ein/-e gute/-r Ausbilder/-in wissen, welche Methode für die zu vermittelnden Ausbildungsinhalte aus dem Ausbildungsrahmenplan am besten geeignet ist.

Eine der wichtigsten Ausbildungsmethoden, die ein/-e Ausbilder/-in beherrschen muss, stellen wir hier in unserem Video vor: Die Planung und Durchführung eines Lehrgesprächs.

Als Prüfer für die Ausbildereignungsprüfung an der IHK Kassel und der IHK Göttingen möchte ich zukünftigen und erfahrenen Ausbildern / Ausbilderinnen einige Tipps geben, die Ausbildungsqualität in Ihrem Unternehmen zu verbessern. Die Folgen: Bessere Arbeitsergebnisse und größere Lernerfolge sowie eine höhere Motivation bei Ihren Auszubildenden.

Bildungsurlaub für Ihre berufliche Weiterbildung?

Das Recht auf Bildungsurlaub ist ein Anspruch der in Hessen Beschäftigten auf Freistellung von der Arbeit, zur Teilnahme an einer anerkannten Veranstaltung der politischen Bildung oder der beruflichen Weiterbildung. Für die Dauer der Teilnahme an einer Bildungsurlaubsveranstaltung zahlt der Arbeitgeber das Arbeitsentgelt weiter. Die Seminargebühren sind von den Beschäftigten selbst zu tragen.

Das Recht auf Bildungsfreistellung ist im Hessischen Gesetz über den Anspruch auf Bildungsurlaub – kurz: Hessisches Bildungsurlaubsgesetz (HBUG) – geregelt.
Pro Jahr steht den in Hessen Beschäftigten ein Anspruch auf fünf Tage Bildungsurlaub zu. Wird regelmäßig an mehr oder weniger als 5 Tagen in der Woche gearbeitet, so erhöht oder verringert sich der Anspruch entsprechend. Der Bildungsurlaubsanspruch kann für ein Seminar eingesetzt werden, das an fünf aufeinander folgenden Tagen stattfindet. Die Inanspruchnahme von Bildungsurlaub an einzelnen Tagen ist nicht möglich.
Grundsätzlich muss das Seminar in Hessen als Bildungsurlaub anerkannt sein. Unter bestimmten Voraussetzungen reicht allerdings auch die (Link >)  Anerkennung durch ein anderes Bundesland .

Unser “Vorbereitungslehrgang auf die Ausbildereignungsprüfung ( AdA / AEVO )” in Kassel wurde als Veranstaltung der beruflichen Weiterbildung gesetzlich anerkannt und zertifiziert. Somit haben Sie den Vorteil, 5 Tage Bildungsurlaub bei Ihrem Arbeitgeber für den Besuch unserer Fortbildungsveranstaltung in Kassel zu beantragen. Falls Sie Fragen zum Thema Bildungsurlaub haben sollten, schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne!

Ihr 50% Sparvorteil: Ihr Prämiengutschein / Ihre Bildungsprämie für die Ausbildereignungsprüfung in Kassel

Einen Prämiengutschein (Bildungsprämie) erhalten Weiterbildungsinteressierte,

  1. die durchschnittlich mindestens 15 Stunden wöchentlich erwerbstätig sind
  2. deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 20.000 Euro (Verheiratete 40.000 Euro) nicht übersteigt. Auch Mütter und Väter in Elternzeit oder Personen in Pflegezeit können einen Prämiengutschein bekommen.

Erfüllen Sie diese 2 Voraussetzungen?

  • Dann schenkt der Staat Ihnen die Hälfte (!) der Veranstaltungsgebühr, die maximal 1.000 Euro kosten darf (inkl. MwSt.).

Sichern Sie sich jetzt Ihren persönlichen Zuschuss in Höhe von 50% der Lehrgangskosten für unseren “Vorbereitungslehrgang auf die Ausbildereignungsprüfung ( AdA / AEVO )” – entweder in Vollzeit oder als Fernlehrgang.

Neugierig geworden? – Wir beraten Sie gerne!

Weitere Informationen zum Prämiengutschein erhalten Sie auch unter dem folgenden Link > www.bildungspraemie.info

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Das hessische Förderprogramm “gut ausbilden”

Häufig finden kleine Betriebe nicht mehr genug Bewerberinnen und Bewerber, um ihre Ausbildungsplätze zu besetzen. Umso wichtiger ist es, dass kleine Betriebe durch vorbildliche Ausbildungsqualität überzeugen und als Ausbildungsbetrieb für den Fachkräftenachwuchs attraktiv sind. Mit dem Förderprogramm “gut ausbilden“ hilft Hessen kleinen Betrieben und gemeinnützigen Organisationen durch Qualifizierung für Betriebsleitungen, Ausbildungspersonal und Auszubildende.

Wer wird gefördert?

Das Programm umfasst Zuschüsse zur Qualifizierung der Ausbilder und Ausbilderinnen, die in kleinen Betrieben meistens die Inhaberinnen und Inhaber der Betriebe sind, und Zusatzangebote für die Auszubildenden.

Zielgruppe Betriebsleitungen/Ausbildungspersonal

  • Ausbildereignungsqualifizierung ( Ausbilderschein, Ausbilderlehrgang)
  • Qualifizierung / Beratung zu Ausbildungsthemen auch vor einer Ausbildung
  • Zusatzqualifizierung zu Ausbildungsthemen

Zielgruppe Auszubildende                                               

  • Zusatzqualifizierung für Auszubildende
  • Stütz-/Nachhilfeunterricht
  • Externe Ausbildungsabschnitte
  • Prüfungsvorbereitung
  • Berufsbezogener Deutschunterricht

„gut ausbilden“ richtet sich an kleine hessische Unternehmen und gemeinnützige Organisationen mit weniger als 49 Beschäftigten.

Wie wird gefördert?

Die Fördersumme pro Betrieb und Ausbildungsplatz beträgt höchstens 2.000 Euro für einen 12-monatigen Zeitraum. Diese 12-monatige Förderung ist möglich während der individuellen Ausbildungszeit zuzüglich einer sechsmonatigen Vorlaufzeit vor Ausbildungsbeginn. Nach Auslaufen der 12 Monate kann der Betrieb eine Anschlussförderung für den Ausbildungsplatz beantragen.

Ansprechpartnerin für Umsetzungsfragen

Olga Gordij
Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
Arbeitsmarkt / ESF Consult Hessen II
Gustav-Stresemann-Ring 9
65189 Wiesbaden
Telefon: 0611 774-7619
Fax: 0611 774-7429
Mail: olga.gordij@wibank.de

Neugierig geworden? – Auch wir beraten Sie gerne oder helfen Ihnen beim Ausfüllen der Antragsformulare – natürlich kostenlos.

Weitere Informationen & Antragsformulare finden Sie unter dem folgenden Link> https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/berufliche-bildung/foerderprogramme/foerderprogramm-gut-ausbilden

Hintergrund zur neuen Ausbildereignungsprüfung

Seit 2009 wieder Pflicht: Der Ausbildereignungsschein (AdA / AEVO)

Nachdem der Ausbildungsstellenmarkt Anfang 2000 sehr schwierig war, beschloss die damalige Bundesregierung im Jahre 2003 die Nachweispflicht der Ausbildereignungsprüfung auszusetzen. So sollten vor allem die kleineren Betriebe davon profitieren und dazu anmiert werden, selbst auszubilden.

2006 stellte das Bundesinstitut für Berufsbildung ( BIBB ) jedoch fest, dass die Aussetzung der Nachweispflicht nicht den erhofften Erfolg gebracht hatte. Zwar gab es einen kleinen Zuwachs an neuen Ausbildungsstellen, aber gleichzeitig traten auch massiv negative Folgen auf. Gerade in Betrieben, wo das Ausbildungspersonal über keinen Ausbildereignungsnachweis verfügte, traten gehäuft Schwierigkeiten auf, die wiederum zur Folge hatten, dass die Zahl der Ausbildungsabbrüche sprunghaft zunahm. Außerdem fiel auf, dass die Auszubildenden in diesen Betrieben überdurchschnittlich häufig schlechte Noten bei den Abschlussprüfungen erzielten. 1)

Aufgrund dieses Misserfolgs wurde der Nachweis eines “Ausbildereignungsscheins” mit Beginn vom 01. August 2009 wieder Pflicht, so dass jeder zukünftige Ausbilder eine entsprechende Ausbildereignungsprüfung ablegen muss.

An wen richtet sich unser Ausbilderlehrgang?

Unser Ausbilderlehrgang richtet sich an ALLE Personen, die bereits ausbilden oder in Zukunft ausbilden wollen und den AdA-Schein dazu benötigen. Es ist egal, ob Sie einen handwerklichen, kaufmännischen oder gewerblich – technischen Beruf ausüben oder sich auf Ihre Meisterprüfung (Teil IV des Meisterlehrgangs) vorbereiten müssen.

Am Ende des Lehrgangs legen Sie eine Prüfung vor der IHK Kassel / Hannover ab und der erworbene AdA Schein wird von allen anderen Kammern anerkannt. Das heißt, dass der AdA Schein der IHK Kassel somit auch von der Handwerkskammer (HWK) Kassel vollwertig auf Ihren Meisterlehrgang angerechnet wird.

1) Vgl. Bundesinstitut für Berufsbildung (Hrsg.): BWP- Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis. Zeitschrift des Bundesinstituts für Berufsbildung. Heft 3. 37.Jahrgang. Bonn: 2009, S.49

Welche Inhalte werden im Lehrgang vermittelt?

Die berufs- und arbeitspädagogische Eignung umfasst die Qualifikation zum selbständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren in den nachfolgenden 4 Handlungsfeldern:

1. Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen

Dieses Handlungsfeld umfasst die berufs- und arbeitspädagogische Eignung, Ausbildungsvoraussetzungen zu prüfen und zu planen.

  • Vorteile und Nutzen der betrieblichen Ausbildung
  • Strukturen des Berufsausbildungssystems
  • Planung des betrieblichen Ausbildungsbedarfs
  • Ausbildungsberufe auswählen
  • Beteiligte und Mitwirkende an der Ausbildung
  • Eignung des Ausbildungsbetriebs

2. Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken

Das Handlungsfeld “Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken” umfasst die berufs- und arbeitspädagogische Eignung, die Ausbildung unter Berücksichtigung organisatorischer sowie rechtlicher Aspekte vorzubereiten.

  • Ausbildungsplan erstellen
  • Mitwirkung betrieblicher Interessenvertretungen
  • Kooperation mit der Berufsschule
  • Auswahl von Auszubildenden
  • An Einstellungen mitwirken
  • Am Vertragsabschluss mitwirken

3. Ausbildung durchführen

Das Handlungsfeld “Ausbildung durchführen” umfasst die berufs- und arbeitspädagogische Eignung, selbstständiges Lernen in berufstypischen Arbeits- und Geschäftsprozessen handlungsorientiert zu fördern.

  • Einführung planen
  • Probezeit planen
  • Lernförderliche Bedingungen schaffen
  • Lern- und Arbeitsaufgaben entwickeln
  • Handlungsfähigkeit fördern
  • Ausbildungsmethoden einsetzen
  • Auf Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten reagieren
  • Zusatzqualifikationen nutzen
  • Bewerten und Beurteilen
  • Interkulturelle Kompetenzen fördern

4. Ausbildung abschließen

Das Handlungsfeld “Ausbildung abschließen” umfasst die berufs- und arbeitspädagogische Eignung, die Ausbildung zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen und Perspektiven für die Weiterentwicklung aufzuzeigen.

  • Auf Abschlussprüfungen vorbereiten
  • Zur Abschlussprüfung anmelden
  • Ausbildung beenden/verlängern
  • Zeugnisse erstellen
  • Auf Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen hinweisen