Bildungsurlaub für Ihre berufliche Weiterbildung

Das Recht auf Bildungsurlaub ist ein Anspruch der in Hessen Beschäftigten auf Freistellung von der Arbeit, zur Teilnahme an einer anerkannten Veranstaltung der politischen Bildung oder der beruflichen Weiterbildung. Für die Dauer der Teilnahme an einer Bildungsurlaubsveranstaltung zahlt der Arbeitgeber das Arbeitsentgelt weiter. Die Seminargebühren sind von den Beschäftigten selbst zu tragen.

Das Recht auf Bildungsfreistellung ist im Hessischen Gesetz über den Anspruch auf Bildungsurlaub – kurz: Hessisches Bildungsurlaubsgesetz (HBUG) – geregelt.
Pro Jahr steht den in Hessen Beschäftigten ein Anspruch auf fünf Tage Bildungsurlaub zu. Wird regelmäßig an mehr oder weniger als 5 Tagen in der Woche gearbeitet, so erhöht oder verringert sich der Anspruch entsprechend. Der Bildungsurlaubsanspruch kann für ein Seminar eingesetzt werden, das an fünf aufeinander folgenden Tagen stattfindet. Die Inanspruchnahme von Bildungsurlaub an einzelnen Tagen ist nicht möglich.
Grundsätzlich muss das Seminar in Hessen als Bildungsurlaub anerkannt sein. Unter bestimmten Voraussetzungen reicht allerdings auch die Anerkennung aus einem anderen Bundesland. (siehe Link >)  https://service.hessen.de/html/Anerkennung-durch-andere-Bundeslaender-8194.htm .

Unser “Vorbereitungslehrgang auf die Ausbildereignungsprüfung ( AdA / AEVO )” in Kassel wurde als Veranstaltung der beruflichen Weiterbildung gesetzlich anerkannt und zertifiziert. Somit haben Sie den Vorteil, 5 Tage Bildungsurlaub bei Ihrem Arbeitgeber für den Besuch unserer Fortbildungsveranstaltung in Kassel zu beantragen. Falls Sie Fragen zum Thema Bildungsurlaub haben sollten, schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne!

Staatliche Bildungsprämie / Prämiengutschein

Ihr 50% Sparvorteil: Prämiengutschein / Bildungsprämie für die Ausbildereignungsprüfung ( Ausbildung der Ausbilder , Ausbilderschein ) in Kassel

Einen Prämiengutschein (Bildungsprämie) erhalten Weiterbildungsinteressierte,

  1. die durchschnittlich mindestens 15 Stunden wöchentlich erwerbstätig sind
  2. deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 20.000 Euro (Verheiratete 40.000 Euro) nicht übersteigt. Auch Mütter und Väter in Elternzeit oder Personen in Pflegezeit können einen Prämiengutschein bekommen.

Erfüllen Sie diese 2 Voraussetzungen?

  • Dann schenkt der Staat Ihnen die Hälfte (!) der Veranstaltungsgebühr, die maximal 1.000 Euro kosten darf (inkl. MwSt.).

Sichern Sie sich jetzt Ihren persönlichen Zuschuss in Höhe von 50% der Lehrgangskosten für unseren “Vorbereitungslehrgang auf die Ausbildereignungsprüfung ( AdA / AEVO )” – entweder in Vollzeit oder als Fernlehrgang.

Neugierig geworden? – Wir beraten Sie gerne!

Weitere Informationen zum Prämiengutschein erhalten Sie auch unter dem folgenden Link > www.bildungspraemie.info

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Das hessische Förderprogramm “gut ausbilden”

Häufig finden kleine Betriebe nicht mehr genug Bewerberinnen und Bewerber, um ihre Ausbildungsplätze zu besetzen. Umso wichtiger ist es, dass kleine Betriebe durch vorbildliche Ausbildungsqualität überzeugen und als Ausbildungsbetrieb für den Fachkräftenachwuchs attraktiv sind. Mit dem Förderprogramm “gut ausbilden“ hilft Hessen kleinen Betrieben und gemeinnützigen Organisationen durch Qualifizierung für Betriebsleitungen, Ausbildungspersonal und Auszubildende.

Wer wird gefördert?

Das Programm umfasst Zuschüsse zur Qualifizierung der Ausbilder und Ausbilderinnen, die in kleinen Betrieben meistens die Inhaberinnen und Inhaber der Betriebe sind, und Zusatzangebote für die Auszubildenden.

Zielgruppe Betriebsleitungen/Ausbildungspersonal

  • Ausbildereignungsqualifizierung ( Ausbilderschein, Ausbilderlehrgang, Ausbildung der Ausbilder )
  • Qualifizierung / Beratung zu Ausbildungsthemen auch vor einer Ausbildung
  • Zusatzqualifizierung zu Ausbildungsthemen

Zielgruppe Auszubildende                                               

  • Zusatzqualifizierung für Auszubildende
  • Stütz-/Nachhilfeunterricht
  • Externe Ausbildungsabschnitte
  • Prüfungsvorbereitung
  • Berufsbezogener Deutschunterricht

„gut ausbilden“ richtet sich an kleine hessische Unternehmen und gemeinnützige Organisationen mit weniger als 50 Beschäftigten.

Wie wird gefördert?

Die Fördersumme pro Betrieb und Ausbildungsplatz beträgt höchstens 2.000 Euro für einen 12-monatigen Zeitraum. Diese 12-monatige Förderung ist möglich während der individuellen Ausbildungszeit zuzüglich einer sechsmonatigen Vorlaufzeit vor Ausbildungsbeginn. Nach Auslaufen der 12 Monate kann der Betrieb eine Anschlussförderung für den Ausbildungsplatz beantragen.

Ansprechpartnerin für Umsetzungsfragen

Olga Gordij
Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
Arbeitsmarkt / ESF Consult Hessen II
Gustav-Stresemann-Ring 9
65189 Wiesbaden
Telefon: 0611 774-7619
Fax: 0611 774-7429
Mail: olga.gordij@wibank.de

Neugierig geworden? – Auch wir beraten Sie gerne oder helfen Ihnen beim Ausfüllen der Antragsformulare – natürlich kostenlos.

Weitere Informationen & Antragsformulare finden Sie unter dem folgenden Link> https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/berufliche-bildung/foerderprogramme/foerderprogramm-gut-ausbilden

Aufstiegs-BAföG ( Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz > kurz AFBG ) für Ihren Ausbilderlehrgang ( Ausbilderschein, Ausbildung der Ausbilder, Ausbildereignungsprüfung )

Was wird gefördert?

Das Aufstiegs-BAföG (Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz, kurz AFBG) fördert die Vorbereitung auf mehr als 700 Fortbildungsabschlüsse wie Meister/in, Fachwirt/in, Techniker/in, Erzieher/in oder Betriebswirt/in.

Gefördert werden Fortbildungen öffentlicher und privater Träger in Voll- und Teilzeit, die fachlich gezielt auf öffentlich-rechtliche Prüfungen nach dem Berufsbildungsgesetz, der Handwerksordnung oder auf gleichwertige Abschlüsse nach Bundes- oder Landesrecht vorbereiten.

Der angestrebte berufliche Abschluss muss über dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen- und Gehilfenprüfung oder eines Berufsfachschulabschlusses liegen. Häufig ist daher eine abgeschlossene Erstausbildung Voraussetzung für die Prüfungszulassung zur Fortbildungsprüfung. Gefördert wird nicht notwendigerweise nur die erste Aufstiegsfortbildung, sondern generell eine Aufstiegsfortbildung pro Person. Wenn Sie bereits eine selbst finanzierte Aufstiegsfortbildung absolviert haben, verlieren Sie hierdurch nicht Ihren Förderanspruch.

Sie können ausnahmsweise auch ein zweites Mal für ein weiteres Fortbildungsziel gefördert werden, wenn Sie die dafür notwendige Vorqualifikation erst durch den erfolgreichen Abschluss der ersten nach diesem Gesetz geförderten Maßnahme erlangt haben. Ein Beispiel hierfür ist der Lehrgang zur Vorbereitung auf den/die Betriebswirt/in nach der Handwerksordnung nach einer bereits geförderten Meistervorbereitung und der erfolgreichen Meisterprüfung.

Darüber hinaus ist die Förderung an bestimmte zeitliche und qualitative Anforderungen gebunden:

  • Die Maßnahme muss mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen (Mindestdauer).
  • Bei Vollzeitmaßnahmen müssen in der Regel je Woche mindestens 25 Unterrichtsstunden an 4 Werktagen (Vollzeit-Fortbildungsdichte) stattfinden. Vollzeitfortbildungen dürfen insgesamt nicht länger als drei Jahre dauern (maximaler Vollzeit-Zeitrahmen).
  • Bei Teilzeitmaßnahmen müssen die Lehrveranstaltungen monatlich im Durchschnitt mindestens 18 Unterrichtsstunden (Teilzeit-Fortbildungsdichte) umfassen. Teilzeitmaßnahmen dürfen insgesamt nicht länger als vier Jahre dauern (maximaler Teilzeit-Zeitrahmen).
  • Fernlehrgänge können als Teilzeitmaßnahme gefördert werden, wenn sie die Förderungsvoraussetzungen des AFBG erfüllen und zusätzlich den Anforderungen des Fernunterrichtsschutzgesetzes entsprechen.
  • Mediengestützte Lehrgänge können ebenfalls gefördert werden, wenn sie durch Präsenzunterricht oder eine diesem vergleichbare verbindliche mediengestützte Kommunikation im Umfang von mindestens 400 Stunden ergänzt werden und regelmäßige Erfolgskontrollen durchgeführt werden. Reine Selbstlernphasen sind nicht förderfähig.
  • Förderfähig sind nur Lehrgänge bei zertifizierten Anbietern, die über ein entsprechendes Qualitätssicherungssystem verfügen.

Falls Sie sich also für einen Weiterbildungslehrgang entschieden haben und förderberechtigt sind, so können Sie jederzeit den Lehrgang “Ausbildung der Ausbilder” (IHK) oder “Meisterprüfung / Meisterausbildung Teil IV, 4 ” (HWK) bei uns absolvieren.

Weitere Informationen & Antragsformulare zum Aufstiegs-BAföG finden Sie unter dem folgenden Link> https://www.aufstiegs-bafoeg.de/

Neugierig geworden? – Auch wir beraten Sie gerne oder helfen Ihnen beim Ausfüllen der Antragsformulare – natürlich kostenlos.